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"Keine Freiheit ohne
​                  
             finanzielle Unabhängigkeit"

Alle für eine, einer gegen alle! 

10/11/2016

 

Eine erstaunliche Präsidentenwahl in den USA,
Erstaunliches an der Börse.

Die Börse spekuliert kaufmännisch. Obwohl die Wall Street auf Hillary Clinton gesetzt und sie
unterstützt hat, wie fast die gesamte politische Klasse weltweit und die mit ihr verbundenen Medien, hat Trump gewonnen.

Trainiert durch die Erfahrungen mit dem Brexit, reagierten die Akteure an den Börsen schneller
pragmatisch: Wenn Birnen nicht gehen, dann verkaufen wir Äpfel. Obwohl kurzfristig an der Börse alles falsch bzw. alles richtig sein kann, erleben wir ein Lehrstück: Wer vor der Wahl ausgestiegen war, auch um zu zeigen, den wollen wir nicht, schwenkte schnell um. Nichts ist schlimmer als ausgestiegen zu sein, wenn der Fahrstuhl nach oben fährt, und man ist nicht dabei.

Die Botschaft dieser Wahl, wie immer man sie bewertet, ist: Von einem Geschäftsmann, in seinen Wahlkampfäußerungen außer Rand und Band, erwartet man mehr Leistung als von Politikern, die nichts anderes können als Politik. Wenn es um die Wurst geht für große Teile der Bevölkerung, wie in den USA zu sehen, wirkt der maskenhaft klinisch korrekte Politsprech, selbst bei der gigantischen Unterstützung des Mainstreams, künstlich und kommt mehrheitlich nicht mehr durch, weil verbraucht.

In der griechischen Antike gab es für die Personalauswahl zwei Idealfiguren: Der Erfolgreiche, damals nicht der Kaufmann, eher der Feldherr, und der Weise, den keine irdische Versuchung anficht. Offenbar zeigt sich die Zeitenwende in der Sehnsucht nach politischen Akteuren dieses Zuschnitts.

Das muss für Wirtschaft, Finanzen und Wohlstand nicht schlecht sein. Vor allem ist es aber eine Alternative, in einer Zeit, in der bis dato das bisher Übliche als das Alternativlose galt. Da an der Börse Zukunft gehandelt wird, werden sich Freiheitsräume für die erweitern, die investiert sind.
Ries.ES.M.B. Makler sind aus Erfahrung und Überzeugung dabei behilflich. Denn unser Slogan ist:
"Keine Freiheit ohne finanzielle Unabhängigkeit."

Hans-Joachim Gliemann, Ries.ES.M.B. GmbH 10.11.2016

Wo steht der DAX am Ende des Jahres? Irgendwo!

4/9/2016

 
Vor ein paar Tagen diskutierten Fachleute das Thema auf einem Kongress. Sie konnten sich nicht einigen.

Zum Jahresanfang werden regelmäßig die Prognosen zu Wirtschaftswachstum, Kapitalmärkten,
EURO, Dollar usw. von Wissenschaftlern, Banken, Investmenthäuser, Regierungen und sonstigen Experten veröffentlicht. Wenn man am Jahresende vergleicht, wird man feststellen:
Die Prognosen stimmen nie, bestenfalls so selten, dass es Zufall sein muss.

Warum existiert dann der Prognosemarkt, der so viel Zeit, Energie, Gehirnschmalz, Geld u. Kapazität kostet? Abgesehen, dass vieles Überflüssige existiert, weil  Beharrende davon leben, bedient der Prognosemarkt das Bedürfnis nach kurzfristiger Überschaubarkeit der Verhältnisse. Obwohl man es besser wissen könnte. Die Selbsttäuschung hat was Beruhigendes. Wird dann doch alles anders, kann man sich mit Karl Valentin trösten: Die Zukunft war früher auch schon mal besser.

Auf dem Aktienmarkt ist die kurze Frist der Tummelplatz der Spekulanten. Wer investiert, lässt das Kapital arbeiten, agiert auf der mittelfristigen und langfristigen Linie. Kurzfristige Aktienbewegungen sind zufällig. Wer seine Kauf- und Verkaufsentscheidungen davon abhängig macht, muss ein sehr guter Spekulant sein. Die meisten verlieren die Hälfte der Rendite, die langfristig möglich ist.

Übrigens. Der DAX steht heute bei 10 537 Punkten, vor 10 Jahren waren es 5 877 Punkte, 30 Jahre rückgerechnet 1 489 Punkte.

Der DAX bildet nur den deutschen Teil der Weltwirtschaft ab. Selbst an den börsennotierten 30 Unternehmen, die meisten mit Weltgeltung, ist die deutsche Bevölkerung kaum vertreten. Nur 6 Prozent der Privatvermögen in Deutschland sind in Aktien angelegt. Wenn sich da nichts ändert,
wage ich die Prognose für Volkswohlstand und Alterseinkünfte: Gute Nacht Marie. Karl Valentin lässt grüßen.

Hans-Joachim Gliemann, Ries.ES.M.B. GmbH, 04.09.2016

Brexit und Investmentfonds

6/7/2016

 
Investmentfondsdepots nach dem Brexit
Als Indizes wegen der Brexit-Abstimmung wilde Sau spielten (Dax minus 10 Prozent in zwei Tagen), haben sich die Depots unserer Kunden überschaubar  bewegt. Die Mischung macht´s.  

Brexit und Investments
Was soll sich ändern? Alles kann sich ändern!
Wir könnten die Verzwergung des vor 70 Jahren noch weltumspannenden Empires Großbritannien zu einem entindustrialisierten Schwellenland England u. Wales erleben oder die Blüte eines neuen Kleinstaates Britannien, der nur noch mittelbar von den Fehlleistungen der EU betroffen ist, ähnlich der Schweiz.

Die EU könnte  sich in der Gefahr des Auseinanderbrechens auf Leistung und Führung besinnen und dem zweitgrößten Markt der Welt einen neuen Impuls geben. Nicht ausgeschlossen ist, dass uns  die EU wg. nicht beherrschter Staatsschulden-,  Euro-, Zuwanderungs- u. Flüchtlingskrise etc. um die Ohren fliegt. Vielleicht bleibt auch für längere Zeit alles beim Alten, und dort, wo der Rubel rollt, siegen die Pragmatiker. Diese Tendenz verstärkt sich, weil sonst alle Nachteile hätten. In Zeiten des Ordnungswechsels nehmen die Schwankungen zu. Aber das kennen wir ja. Es gibt immer eine Alternative.

Was immer passiert, es wird auch zukünftig  vernünftig sein, Chance und Risiko zu wagen und in gut geführte Unternehmen zu investieren. Denn nur in der Wirtschaft findet Wertschöpfung statt, deren Ergebnisse dann in der Gesellschaft beansprucht werden können. Wenn´s gut geht, nach Leistung.

 Hans-Joachim Gliemann, Ries.ES.M.B. GmbH,  06.07.2016

 
 

    Kommentare geben die Position der Autoren wieder.  
    Kommentare sind weder Orientierung noch Empfehlung der Ries.ES.M.B. GmbH für finanzielle Absicherungen und Kapitalanlagen.
    Beraten wird  ausschließlich persönlich.

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